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Friedel Kantaut

dagmar detlefsen

Friedel Kantaut über seine Bilder:

» Ich arbeite oft mit Sprache. Manchmal stoße ich an ihre Grenzen. Wenn ich mich in Bildern ausdrücke, benutze ich andere Vokabeln. Ich denke in Fotografie, Zeichnung, Malerei, analoger und digitaler Grafik und gehe oft bis an die technischen Grenzen einer Ausdrucksmöglichkeit.
Statt zum Beispiel die perfekte Oberfläche der digitalen Fotografie zu nutzen, bearbeite ich Bilder, bis sie anfangen zu rauschen und sich kurz vor ihrer Auflösung befinden.

Inhaltlich benutze ich Elemente meines Alltags, und unter anderem die des Kinos, der Werbung und des Comicstrips. Ich baue mir daraus eine Parallelwelt, mit der ich die Wirklichkeit, auf die wir uns geeinigt haben, kommentiere.
Ich arbeite illustrativ und stelle meine Bilder in konzeptionelle Zusammenhänge, indem ich die Mittel der Verfremdung und der Bilderserie benutze. Dem Betrachter biete ich meine Möglichkeiten an und stelle ihm frei, mit den Bildern einen eigenen Weg zu gehen.

Weil ich nicht glaube, dass wir unsere Welt in ihrer Komplexität noch begreifen und vollständig beschreiben können, beziehe ich mich auf mein unmittelbar erfahrbares Umfeld, das ein Spiegel der Außenwelt ist. Die Widersprüche im privat Erlebten sind die Modelleisenbahn der globalen Widersprüche. «

Friedel Kantaut wurde 1954 in Osnabrück geboren und lebt seit siebzehn Jahren in Berlin.

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